Agamen Haltung Pflege Zucht
Agamen,Bartagamen und Wasseragamen.
Eine Unterart der Reptilien, die eine hohe Anpassungsfähigkeit besitzt, sind Agamen. Diese Tiere weiten ihren Lebensraum auf das gesamte Europa, Asien und Afrika aus und können sowohl in Wüstengebieten als auch auf Bäumen und in Steppenlandschaften (über-) leben. Die große Anpassungsfähigkeit der Agamen deutet darauf hin, dass Agamen sich in ihrer Art und Form weiterentwickelt haben. Als Beispiel seien hier die Schuppen und die Länge des Schwanzes zu nennen. Durch ihren Schwanz haben Agamen überhaupt erst die Möglichkeit, unterschiedliche Gebiete als ihre Heimat zu bezeichnen und sich dort fort zu bewegen. So nutzen sie ihren langen Schwanz vordergründig, um sich von Ast zu Ast zu schwingen. Ebenso wie ihre Artverwandten, ernähren sich Agamen gerne von Termiten, tierischer Kost, aber auch von Pflanzlichem. Tierschützer verbieten aus diesen Gründen die Haltung von Agamen in einem Terrarium. Agamen sind durchweg tagaktive Tiere und erreichen ihre benötigte Körperwärme durch die Sonnenstrahlen. Damit lässt sich auch ihre Tagaktivität begründen, denn Agamen können ihre Körperwärme nicht speichern, so wie andere Tiere. Um sich fortpflanzen und längere Winter überdauern zu können, halten Agamen eine Winterruhe, die in ihrer Länge zwischen einigen Wochen bis hin zu mehreren Monaten variieren kann.
Agamen können in höchst unterschiedlicher Form vorkommen, was sich sowohl im Aussehen als auch im Verhalten zeigt. Einige Unterarten, die es bei Agamen gibt, sind beispielsweise der Nackenstachler, der Wüstenteufel oder Bartagamen.Sowie Wasseragamen.
